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Flughafen Münster/Osnabrück

Der Flughafen hatte früher nur den Namen Flughafen Münster/Osnabrück. Mittlerweile trägt er den Namen Münster Osnabrück International Airport. Er ist ein internationaler Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen. Entfernt ist er von Osnabrück ca. 40 Kilometer und von Münster 25 Kilometer. Er befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Greven.

Fluggesellschaften die auf dem Flughafen den Flugverkehr bedienen sind die Lufthansa, Sun Express, TUIfly und Air Berlin. Genutzt wird der Flughafen von Personen aus Niedersachsen, dem Emsland, Teilen der Niederlande, Ostwestfalen-Lippe, dem Münsterland und auch dem nördlichen Ruhrgebiet.

Geplant sind von der Geschäftsführung weitere Erweiterungen. In Planung ist eine Verlängerung der Start- und Landebahn um auch Interkontinentalflüge anbieten zu können. Im Dezember 2006 wurde mit der Ausbaumaßnahme begonnen für die 60 Millionen Euro eingeplant sind. Der Ausbau soll 2009 abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird die Startbahn auf 3000 Meter ausgebaut.

Weiter ist die Anlage eines ca. 200 Hektar großen Airportparks geplant was jedoch einige Naturschützer auf den Plan gerufen hat die die Zerstörung des Naturschutzgebietes Hüttruper Heide befürchten das seit dem Jahr 1938 besteht. 2007 wurde auf dem Gelände für 2,5 Millionen Euro ein Luftfrachtgebäude fertig gestellt was neben der normalen Fracht auch den Zoll beherbergt.

Im Jahre 1954 wurde das Gelände erstmals offiziell als Segelfluggelände zugelassen. 1957 kam eine Zulassung als Motorlandeplatz für die Luftfahrtvereinigung Greven hinzu die der Flughafengesellschaft 1968 alle Rechte und Pflichten übergibt. Die Flughafen Münster/Osnabrück GmbH wurde im Jahr 1966 gegründet. 1968 wird vom Land NRW die Genehmigung zum Ausbau erteilt. Abgeschlossen werden die Baumaßnahmen nach 5 Jahren am 27.05.1972 woraufhin 1973 der erste Flug Richtung Palma de Mallorca startet. Die Luftaufsichtsbehörde, die Luftverkehrskontrolle und das ILS Instrumentenlandesystem werden 1975 in Betrieb genommen und beziehen ihre Räumlichkeiten. Die Start- und Landebahn wird 1976 von 2000 Meter auf 2170 Meter verlängert und 1986 wird der Flughafen offiziell als 12 Mitglied in den Kreis der Internationalen Verkehrsflughäfen der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen. 1989 wird der Flughafen in das Nachtflugpostnetz der Lufthansa integriert. In den nächsten Jahren folgen mehrere Ausbaumaßnahmen.

Das Fluggastaufkommen beträgt im Jahre 1999 1,6 Millionen Passagiere, 2006 beträgt das Aufkommen 1,55 Millionen Fluggäste.

Die Gesellschafter des Flughafens sind die Stadtwerke Münster GmbH mit 35,2195%, die Bevos mbH des Landkreises Osnabrück mit 7,1569%, die Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH mit 30,4172%, die Stadtwerke Osnabrück mit 17,2761%, der Landkreis Osnabrück mit 5,0773%, die Grevener Verkehrs GmbH mit 5,9164%, der Kreis Warendorf mit 2,4501%, der Kreis Borken mit 0,4553%, der Kreis Coesfeld mit 0,4553%, der Landkreis Grafschaft Bentheim mit 0,4553%, der Landkreis Emsland mit 0,45%. Die HWK Osnabrück-Emsland mit 0,0340%, die IHK Nord Westfalen mit 0,0680% und die HWK Münster mit 0,0340%. Die IHK Osnabrück-Emsland mit 0,0340%, und die Kamer van Kopphandel Veluwe Twente mit 0,0340%.

Der Flughafen verfügt über ein Instrumentenlandesystem RWY 07 ILS CAT I und RWY 25 ILS CAT IIIb. Der Flughafen besitzt eine Zulassung für Ultraleichtflugzeuge und eine SSR Radaranlage. Für die Fluggäste bietet der Flughafen 1 Abflughalle, 5 Fluggastbrücken und 1 Ankunftshalle. Auf dem Vorfeld des Flughafens bietet es je nach Flugzeugtyp 23-27 Parkpositionen und die Größe des Vorfeldes beträgt damit gesamt 182.500 qm. Der Flugbetrieb auf dem Flughafen läuft 24h, wobei von 22.00-06.00 Uhr nur Flugzeuge mit Chapter 3b nach einer Bonusliste zugelassen sind. Der Flughafen verfügt über eine Klassifizierung nach ICAO:4E. Ein eigener Winterdienst ist auf dem Flughafen ansässig und die Brandschutzvorschriften sind nach der Kategorie 7 erfüllt. Die Tankvorrichtung für Flugzeuge übernimmt ein Tankwaren AVGAS 100 LL4: Jet A1. Die Instandsetzung der Flugzeuge führt die Flugzeugwerkstatt der Eurowings und Air Berlin aus.