Flughafen Kaltenkirchen
Veröffentlicht am 24.04.2009 um 01:20 Uhr
In den 60er Jahren wurde der Flughafen als Großflughafen für Hamburg geplant. In etwa vergleichbar mit dem Flughafen Franz Josef Strauß in Freising München, und sollten den innerstädtisch gelegenen Flughafen Fuhlsbüttel ersetzen.
Zu diesem Zweck wurden in den folgenden Jahren von der Hamburger Flughafengesellschaft westlich von Kaltenkirchen große Flächen aufgekauft. Diese Gelände befinden sich immer noch im Besitz der Gesellschaft und wurden sogar weiter ausgebaut. Die für den Bau zuständige Flughafen Hamburg GmbH – FHG – hat die Flächen mittlerweile bis auf 2100 Hektar ausgeweitet. Der Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall erklärte vor Mitgliedern des Hamburger Luftfahrt-Presseclubs dass sich Hamburg alle Optionen offen hält um das geplante Projekt auch realisieren zu können. Die notwendigen Flächen sind vorhanden und es werden weitere dazu getauscht um das Flughafengelände voll unter Kontrolle zu haben. Damit habe man dann die Möglichkeit mit einem Neubau sofort zu beginnen.
In den 70er Jahren wurden zwei parallel laufende Start- und Landebahnen geplant die etwa in der Ost-West-Richtung verlaufen sollten. Dazu sollten Bauten für die Abfertigung und die Wartung entstehen. Zum Bau sollte das Gebiet zwischen Lentföhrden sowie Kaltenkirchen im Osten und Lutzhorn im Westen genutzt werden. Lutzhorn musste jedoch für die Verwirklichung der Pläne aufgegeben werden und auch weitere andere Siedlungen in der Bebauungszone. Auch um den Flughafen direkt hätte wegen der Lärmbelästigung ein weiter Bereich aufgegeben werden müssen. Die Verkehrsanbindung wäre dann über die direkt angrenzende A7 erfolgt.
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