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Flughafen Berlin Brandenburg International

Seit 1990 wurden bereits mehrere Versuche unternommen die bestehenden Flughäfen in Berlin zu einem einzigen großen Flughafen zusammen zu fassen. Geplant war die Schließung der innerstädtischen Flughäfen Tempelhof und Tegel. Nach vielen Jahren und vielen gescheiterten Verhandlungen genehmigte das Bundesverwaltungsgericht den Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg International – BBI – bei dem strenge Auflagen verhängt worden sind.

Die Baustelle wurde bereits im Jahr 2006 eingerichtet und 2007 stand der Baubeginn des BBI ins Haus. Geplant sind ein Bahntunnel inklusive einem unterirdischen Bahnhof, der Bau für unterschiedliche Anlagen für die Ver- und Entsorgung, der Bau der neuen Südbahn und deren Vorfelder, der Baubeginn der Rollbahnsysteme Nord und Süd, der Baubeginn der Straßenanbindungen sowie der Lückenschluss der Bundesautobahn A 113neu und der Rückbau der Nordbahn. 2008 soll dann der Terminal und alle dazugehörigen Betriebsstraßen gebaut werden.

2010 sollen der Winterdienst, der Bodenverkehrsdienst, die Gebäude für die Spezialgeräte und die Feuerwache in Betrieb genommen werden. Erst im Mai 2011 ist dann ein Probebetrieb des technischen Gesamtsystems und des Terminals geplant.

Der BBI entsteht auf dem Gelände des heutigen Flughafens Schönefeld der in die südliche Richtung damit erweitert wird. Der Flughafen ist der ehemalige Zentralflughafen der DDR und wird nun zum Flughafen Berlin Brandenburg International umgebaut.

Nach der Fertigstellung die 2011 geplant ist, soll der Flughafen eine Startkapazität von mehr als 20 Millionen Passagieren aufweisen, und ein Ausbau auf bis zu 40 Millionen Menschen ist durchaus möglich. Für den BBI sind ein eigener Autobahnanschluss und ein eigener Bahnhof direkt unter dem Terminal geplant. Somit haben Passagiere die Möglichkeit schnell aus dem Zentrum von Berlin oder aus den umliegenden Städten zum BBI zu gelangen.

Geplant ist im Detail ein Midfield Airport der zwei parallel angelegte Systeme mit zwei Start- und Landebahnen enthalten soll. Diese weisen einen seitlichen Abstand von 1.900 Metern auf und können somit unabhängig voneinander genutzt werden.

Die heute noch existierende Nordbahn soll geschlossen und abgerissen werden. Dafür soll die zurzeit auf der südlichen Seite befindliche Start- und Landebahn von 3000 auf 3600 Meter verlängert werden und bekommt den Namen BBI-Nordbahn.

Weiter wird eine neue Start- und Landebahn gebaut die mit einer Länge von 4000 Metern geplant ist, und den späteren Namen BBI-Südbahn tragen wird.

Die einzelnen Rollwege sollen durch ein flexibles Rollwegsystem für eine hohe Leistungsfähigkeit des Berlin Brandenburg International erhöhen.

Die Fläche die für die einzelnen Gate-Postionen, Terminals und Parkplätze eingeplant ist liegt bei 1470 Hektar und soll kompakt verteilt zwischen den einzelnen Runways liegen.

Nach der Eröffnung des BBI wird der alte Terminal des Flughafens Schönefeld geschlossen.

Geplant ist eine Kapazität des BBI mit 20 Millionen Passagieren die aber je nach Bedarf auf bis zu 40 Millionen erweitert und ausgebaut werden kann.

Weiter soll ein Bahn-Shuttle welches ca. 18km vom Berliner Stadtzentrum entfernt ist die Passagiere in einer Zeit von 20 Minuten zum Flughafen bringen. Wer den Weg über die Autobahn nimmt soll den Flughafen in einer Zeit von 30 Minuten erreichen.

Die gesamten Baukosten die für den Um- und Neubau des BBI anfallen werden mit ca. 2 Milliarden Euro angegeben wozu noch einmal 496 Millionen Euro für den Ausbau des Schienennetzes und 74 Millionen Euro für den Ausbau der Autobahnanbindungen dazu kommen.

Durch den Bau des BBI sollen allein in der Region 40000 neue Arbeitsplätze entstehen.