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Airport Bremen

Der Flughafen Bremen ist ein internationaler Verkehrsflughafen. Er gehört in Deutschland mit zu dem Stadtstaat Bremen.

1909 wurde der Bremer Verein für Luftfahrt gegründet. Dieser Verein existiert noch heute und ist auch immer noch am Flughafen aktiv. Bereits seit den Anfängen versuchte der Verein einen Luftschiffhafen in Bremen zu bauen. Der Senat der Hansestadt beauftragte den Norddeutschen Lloyd weil der Senat die Bemühungen des Vereins unterstützen wollte. Zusammen mit der Norddeutschen Lloyd wurde auch der Bremer Verein für Luftfahrt mit in die Planung des Luftschiffhafens mit einbezogen, der auf dem Bremer Werden entstehen sollte. Es dauerte jedoch bis zum Mai 1910 bis ein Antrag des Ingenieurs Walter Schudeisky beim Senat vorgelegt wurde der den Bau dann ins Rollen brachte. Der Ingenieur Schudeisky hatte das Vorhaben auf dem Exerzierplatz Neuenlander Feld Flugversuche zu starten. Das Garnisionskommando und der Senat gaben dazu ihr Einverständnis und im Sommer wurden zur Unterbringung der Fluggeräte drei Schuppen gebaut. Die Anlieger beschwerten sich von Anfang an über das Vorhaben. Und nachdem der Lärm zunahm und auch einige der Flieger in den Äckern der Bauern abstürzten spannte sich die Lage immer mehr an, was letztlich zu einem kurzen Flugverbot führte.

Im Jahre 1912 bot der Bremer Verein für Luftfahrt der sich in der Zwischenzeit etabliert hatte Rundflüge an. Am 16.05.1913 wurde dem Verein die Genehmigung erteilt auf dem Neuenlander Feld einen Flugstützpunkt einzurichten. Damals hatte der Flughafen nur eine Größe von vierhundert mal vierhundert Metern.

1914 brach der Flugverkehr fast vollständig aufgrund des 1. Weltkrieges zusammen. 1919 und 1920 kamen Diskussionen auf die endlich die Weichen für den Bau des Flughafens stellten. Die Zeitungen schrieben dass Bremen damit vor Hamburg liegen würde, die den Umbau des Flughafens in Fuhlsbüttel wegen mangelnden Geldern gestrichen hatten. 1920 nahm die niederländische Fluglinie KLM den Liniendienst von Amsterdam über Bremen nach Hamburg und Kopenhagen auf.

Am 15.09.1921 wurde die Bremer Flughafenbetriebsgesellschaft gegründet. Damals betrug das Stammkapital 75000 Mark und das Betriebskapital lag bei 25000 Mark. Dieses Kapital wurde dabei nicht von der Stadt Bremen bereitgestellt sondern Firmen und Persönlichkeiten halfen der Gesellschaft auf die Beine. Zu den Eigentümern gehörten die Bremer Bank, der Norddeutsche Lloyd, die Deutsche Bank, der Bremer Verein für Luftfahrt und die A.G.Weser. Später wurde dann auch das Land Bremen Eigentümer und ermöglichte dadurch der Lloyd Luftfahrtdienst GmbH im Jahre 1920 Flüge von Bremen nach Berlin, Dortmund und Wangerooge.

1920 landete auf dem Flughafen erstmal eine internationale Fluggesellschaft und das war der Anfang der Zusammenarbeit mit der Niederländischen Fluggesellschaft KLM.

In den folgenden Jahren folgte ein stetiger Ausbau des Flughafens um sich damit auch an die höheren Gewichte der Flugzeuge anzupassen die die alten Startbahnen nicht tragen konnten, und ermöglichten damit einen schnelleren Start und eine schnellere Landung.

Durch den Beginn des Krieges kam der zivile Luftverkehr im Jahre 1939 fast zum erliegen und die auf dem Fluggelände vorhandenen Produktionsanlagen waren ein beliebtes Ziel der alliierten Bomben. Im Jahre 1949 wurde der Flughafen dann wieder für die zivile Nutzung freigegeben.

Der Flughafen wurde in den nächsten Jahren weiter modernisiert und in den 60er Jahren gab es durch die Anwohner immer mehr Beschwerden wegen des Fluglärms. 1966 ereignete sich auf dem Flughafen der erste Absturz einer Lufthansa-Maschine bei der alle 42 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder starben.

In den 60er und 70er Jahren sollte der Flughafen weiter ausgebaut werden was schlussendlich an den anliegenden Bewohnern scheiterte die sich später zu einem Verein mit dem Namen „Vereinigung zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm, Luftverseuchung und anderen Gefahren durch den Luftverkehr e.V.“ zusammen schlossen. Wegen dem Problem mit den Anwohnern wurde der Flughafen 1973 als Flughafen für Kurz- und Mittelstreckenflüge erklärt.

Im Jahre 1983 gründeten Bremer Kaufleute den Förderverein Bremer Flughafen e.V. um auch Gegenüber den Anwohnern ihre Interessen vertreten zu können.

1989 wurden auf dem Flughafen zum ersten Mal mehr als 1 Million Passagiere abgefertigt. Für ca. 199,4 Millionen Euro wurde der Flughafen dann modernisiert und neue Parkhäuser, Verwaltungsgebäude und Terminals errichtet.

In den letzten Jahren sind am Berliner Flughafen die Passagierzahlen immer weiter zurückgegangen. 2006 waren es nur noch 1,7 Millionen Fluggäste die abgefertigt worden sind, insgesamt ein Rückgang von 2,4%.

Seit dem Jahr 2007 sind auf dem Bremer Flughafen immer mehr Billigfluggesellschaften aktiv und davon profitiert auch der Berliner Flughafen.